Jean-Michel live auf Facebook

Q&A auf Facebook

Wie angekündigt hat Jean-Michel gestern Abend live auf Facebook zahlreiche Fragen seiner Fans beantwortet. Er sagte, dass dieses Format etwa alle drei Monate stattfinden solle. Wir fassen die wichtigsten Inhalte der ca. 75minütigen Session zusammen.

Zunächst sagte Jean-Michel, der natürlich auch von der Ausgangssperre in Frankreich betroffen ist und aus seiner Pariser Wohnung "sendete", er hoffe, dass alle gesund und unversehrt seien. Er sagte, dass an diesem 17. März Apple die "Eon"-App in 123 Ländern zur "App des Tages" erklärt habe, worüber er sich sehr freue. Zudem wurde die Version V 1.3 der "Eon"-App gestern gestartet, die viele Verbesserungen biete, ein neues Menu, neue Musik und Grafiken, sowie ein neues, interessantes Element: "Share your Eon moments". Dieses bietet die Möglichkeit 48 Sekunden Musik aus der App aufzuzeichnen. Dies erklärt sich aus der Konstruktion der App: Das grundlegende Tempo von "Eon" sind 120 BPM. Damit entsprechen 48 Sekunden genau 24 Takten. Je nach Tempo könnten es 12, 24 oder 48 Takte sein, in jedem Fall bildeten 48 Sekunden aber ein gutes Segment der Musik ab. Zudem sei dies auch eine gute Länge, um die Musik z.B. auf Instagram zu teilen. Das Interessante an der Erweiterung sei allerdings, dass damit die nächsten 48 Sekunden aufgezeichnet würden, so dass man nie genau wisse, was man aufzeichne, so Jean-Michel. Dies passe zur Philosophie der App, dass man bei deren Start nie wisse, was passiert. Er habe auch die Idee, dann aus den von den Fans bei Instagram hochgeladenen Favoriten mehrmals im Jahr seine eigenen Favoriten auszuwählen und vielleicht eine Art "Top 10 des Jahres" zu erstellen, bei denen die entsprechenden Nutzer dann auch etwas gewinnen könnten. Außerdem könne man die App nun auch bewerten.

In Bezug auf die Android-Version der App sagte Jean-Michel, dass die Android-Nutzer keineswegs vergessen würden. Es werde hart daran gearbeitet, diese Version so bald wie möglich zu veröffentlichen. Allerdings habe es sich als schwieriger denn erwartet herausgestellt, das Ganze aus der iOS-Welt in die Android-Welt zu übertragen. Dies benötige Zeit, da viele Anpassungen vorgenommen werden müssten. Der Musikbereich, auch die Arbeit in den Studios sei eher eine "Apple-Welt" als eine "Android-Welt". Daher würden so viele Apps und Plug-Ins aus dem Musikbereich für iOS entwickelt. Er sei eben eher ein "Apple-Typ". Dies habe aber nichts damit zu tun, dass er selbst eine Welt der anderen vorziehen würde. Der Grafik-Bereich sei z.B. eher eine Android-Welt.

Zum geplanten Eon-Live-Projekt sagte Jean-Michel, dass er gegenwärtig daran arbeite aber noch nicht genau wisse, wie es schließlich aussehen werde. Einen Dialog mit "Eon" zu schaffen müsse natürlich anders sein als die reine App. In den nächsten Tagen würden auch die Arbeiten an der visuellen Seite beginnen.

Jean-Michel berichtete auch von seinem Konzertprojekt in Al-Ula, in der saudi-arabischen Wüste. Dies sei ein außergewöhnliches Abenteuer gewesen, schon wegen der speziellen Kulisse. Auch habe er hart an dem besonderen, High-Tech-Bühnendesign gearbeitet. Das Ganze habe ihn sehr an den Film "Unheimliche Begegnung der dritten Art" erinnert. Das ganze sei von VICE produziert worden, die auch eine Filmdokumentation erstellt hätten. Diese solle voraussichtlich noch vor Ende des Jahres veröffentlicht werden. Allerdings könne man dies in der derzeitigen Situation natürlich nicht sicher sagen. Er freue sich aber sehr darauf, dieses Abenteuer und auch das neue Stück "Azimuth" so bald wie möglich mit seinen Fans zu teilen.

Auf die Keyboarderin angesprochen, die dort neben ihm und Claude Samard auf der Bühne war, sagte Jean-Michel, dass er schon lange mit einer Musikerin habe zusammenarbeiten wollen. Hier habe sich nun die Gelegenheit geboten mit einer sehr guten japanischen Keyboarderin namens Narumi [Omori] zu arbeiten. Obwohl es immer sehr schwer sei, als Musiker in ein bestehendes Team zu kommen, habe sie sich sehr schnell und sehr gut ins Team eingefunden. Er sei sehr froh über diese Zusammenarbeit und würde diese auch in Zukunft gerne fortsetzen.

Das Projekt in Al-Ula sei ursprünglich nicht als Festival mit Zuschauern geplant gewesen, sondern mehr als Film, wie z.B. "Pink Floyd live at Pompeji". Ursprünglich sei der Plan gewesen, an einen speziellen Ort zu gehen, dort eine außergewöhnliche Bühne aufzubauen, dort Musik zu machen und am nächsten Morgen wieder zu verschwinden. Ein kleines Publikum sei dann vor Ort gewesen, da es nicht einfach sei, mitten in die Wüste zu fahren. Das ganze sei mehr eine Art Camp gewesen. Das Projekt sei nicht für ein großes Publikum konzipiert worden, sondern in erster Linie um gefilmt zu werden. Die Zuschauer seien daher eher "Augenzeugen" als ein richtiges Publikum gewesen.

Den Vorschlag eines Fans ein kleines Internetkonzert zu geben, fand Jean-Michel eine gute Idee, da man derzeit ja noch nicht sagen könne, wie lange man das Haus nicht verlassen könne. Denkbar sei, dass er einen Abend lang im Studio etwas improvisieren würde. Dies würde dann auch rechtzeitig bekanntgegeben.

Auch das "Electronica 3"-Album kam zur Sprache. Dieses habe wegen der Arbeit an "Eon" und dem Al-Ula-Projekt etwas zurückstehen müssen, er werde jetzt aber in den nächsten Wochen daran arbeiten. Mit einer Veröffentlichung sei aber erst 2021 zu rechnen. Namen der Mitwirkenden wollte er nicht verraten, allerdings werde sich das Album ziemlich von den beiden ersten Electronica-Alben unterscheiden, da er sich nicht wiederholen wolle. Daher werde die Zusammenarbeit mit den "Kollaborateuren" in eine ganz andere Richtung gehen.

Auf eine mögliche Tour angesprochen, sagte Jean-Michel, dass er gerne ein paar Konzerte mit dem "Eon-Live"-Projekt gegen Ende des Jahres machen würde. Allerdings hänge nun alles davon ab, wie sich die Situation mit dem Corona-Virus entwickele. Insbesondere der Sektor Musik, Shows, Theater sei in einer sehr schwierigen Situation. Er denke jetzt besonders an seine Kollegen, Musiker und Techniker, die jetzt besonders von den ganzen Konzert- und Festivalabsagen betroffen seien. Dies bringe sie in eine schwierige finanzielle Situation und sei auch für die Konzertbesucher eine große Enttäuschung. Er rief dazu auf, die Anweisungen zu befolgen, um das Virus zu besiegen. Auch in Paris gebe es Leute, die offenbar noch nicht verstanden hätten, worum es geht und immer noch auf der Straße unterwegs seien.
Am Morgen hatte Jean-Michel noch zwei neue Synthesizer bekommen, die er nun in der nächsten Zeit ausprobieren wird. Er betrachte "Eon" auch als seinen Beitrag gegen die Langeweile in Quarantäne, da sich Musik und Grafiken ja nicht wiederholten. Zudem sei die App auch offline nutzbar und verringere nicht noch weiter die Geschwindigkeit des Internets, das ja derzeit aufgrund der starken Nutzung überlastet sei.

Noch für dieses Jahr, genauer gesagt Oktober, ist die Veröffentlichung seiner Autobiographie auf Englisch geplant und "hopefully" zur gleichen Zeit auch auf Deutsch und Spanisch. Weitere Sprachen sollten später folgen. Dazu solle es auch eine kleine Buchtour geben, idealerweise kombiniert mit dem "Eon Live"-Projekt.

Auf sein T-Shirt angesprochen, sagte Jean-Michel, dieses sei für Al-Ula produziert worden, wo er es auf der Bühne getragen habe. Es sei ein neues Logo, denn schon lange habe er ein "JMJ"-Logo entwickeln wollen. Es sei noch nicht endgültig fertig, aber es gefalle ihm sehr gut, denn einerseits stelle es "JMJ" dar, zugleich könne es aber auch vieles andere sein, z.B. ein SciFi-Logo, ein japanisches oder arabisches Schriftzeichen oder ein Zeichen aus "Game Of Thrones" oder "Star Trek".

Auf den Vorschlag eines Fans, die "Eon"-App in diesen Tagen doch kostenlos anzubieten, antwortete Jean-Michel mit einer kleinen Rede über den Wert von kreativer Arbeit. Viele Leute sähen kein Problem darin , für ein Paar Schuhe 100 Euro zu bezahlen, obwohl diese in der Herstellung oft nur ein oder zwei Euro kosteten. Aber wenn es um Musik, Filme oder eine App für 9 oder 15  Euro gehe, würden die Leute sagen, das sei zu teuer. Dies sei sehr unfair. Künstler verwendeten viel Zeit darauf, etwas Neues, Einzigartiges zu kreieren und würden dann kritisiert, wenn sie von ihren Kreationen auch leben wollten. Jede Arbeit, auch kreative Arbeit, habe ihren Wert. Nur weil etwas auf Knopfdruck erhältlich sei, bedeute das nicht, dass es nichts wert sei. Künstler würden häufig viel Arbeit in eine Idee stecken, ohne dabei an Kommerzielles zu denken. Also sei es doch das Mindeste, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen.

Auf die Frage nach einer Veröffentlichung alter Konzerte auf BluRay sagte Jean-Michel, dass er gerne etwas in Bezug auf seine Live-Aktivitäten veröffentlichen möchte. Gespräche mit Sony Music darüber gebe es schon länger.  Allerdings werde dies nicht dieses Jahr der Fall sein, denn für 2020 sei die Veröffentlichung von Live-Material, das auf seinem neueren Werk (Al-Ula, Electronica) basiere geplant. Er habe dazu soviel interessantes visuelles Material, das er gerne mit den Fans in bestmöglicher Qualität teilen wolle. Außer DVDs und BRs sei aber auch VOD (Video-on-demand) interessant.

Zu den vielen Fragen, die ihn zu Auftritten in bestimmten Ländern erreichten, sagte Jean-Michel, dass er nicht um des Tourens willen auf Tour gehen wolle, sondern weil er den Zuschauern auch musikalisch und visuell etwas bieten wolle. Daher würden seine nächsten Konzerte auch keine "Best Of"-Konzerte werden, sondern eher etwas Neues. Er versprach aber, einige Länder zu besuchen, in denen er bisher noch nicht oder nur selten aufgetreten sei. Auch könne er sich Auftritte in Saudi-Arabien oder Nord-Korea vorstellen. Es sei ihm wichtig, auch in Ländern aufzutreten, in denen die Menschen nicht die gleichen Freiheiten hätten wie wir. Er sehe Kultur als eine Art "Trojanisches Pferd". Ein Künstler müsse unterscheiden zwischen einer Ideologie und den Menschen.

Er arbeite auch (u.a. mit der UNESCO) daran, den CO2-Fußabdruck seiner Konzerte auszugleichen. Dies sei sehr wichtig für die Zukunft und viele andere Künstler arbeiteten ebenfalls daran

Gefragt nach VR-(Virtual Reality)-Aktivitäten sagte Jean-Michel, dass er an einem virtuellen Studio arbeite. Dies sei nicht nur eine Spielerei, sondern man könne sich darin z.B. mit einem anderen Musiker treffen, der sich tatsächlich in einem ganz anderen Teil der Welt befindet und könne ohne Zeitverzögerung zusammen arbeiten oder ein Konzert geben.

Auf die Frage, ob er nicht einmal mit Vangelis zusammenarbeiten könne, schlug er dem Fragesteller scherzhaft vor, doch Vangelis zu fragen. Dieser mache leider immer weniger Musik und sei mit anderen Projekten beschäftigt. Er stehe einer solchen Zusammenarbeit offen gegenüber aber es sei mehr eine Entscheidung von Vangelis als seine. Etwas ernster meinte Jean-Michel, er wisse, dass es Vangelis in letzter Zeit nicht so gut gegangen sei und er wenig Musik gemacht habe. Er habe sehr großen Respekt vor Vangelis und würde sich über eine solche Zusammenarbeit sehr freuen.

Auch mit Mike Oldfield würde er sehr gerne zusammenarbeiten. Er wisse, dass Mike sich positiv über eine solche mögliche Zusammenarbeit geäußert habe und er würde sich freuen, wenn es dazu kommen würde.

Er sei auch sehr daran interessiert, selbst einen Synthesizer oder ein Plug-In zu entwickeln. Darüber habe er auch schon mit der Firma gesprochen, die die EON-App entwickelt habe.

Zum Abschluss wünschte Jean-Michel den Fans alles Gute und dass sie gesund bleiben. Zum Glück könne über das Internet eine totale Isolation vermieden werden. Er riet den Fans, die Anordnungen ihrer Regierungen und Behörden zu befolgen, denn dieser Virus sei kein Witz. Er könne aber besiegt werden, wenn wir alle auf uns achteten.

 

Dem kann sich das JARRELOOK-Team nur anschließen. Wir wünschen allen Jarre-Fans, dass sie gesund bleiben!

 

UPDATE 27.03.: Hörprobe "Azimuth"

Jean-Michel hat auf YouTube einen etwa 30 Sekunden langen Auszug des neuen Stücks "Azimuth" online gestellt. Zu finden hier.

Update 02.04.: Instrumententest und Facebook-Konzert mit der ISS?

Jean-Michel hat mit dem Syntrx von Erica Synths ein neues Instrument im Studio, das er gerade ausgiebig getestet hat und von dem er sich begeistert zeigt. In diesem Video sagt Jean-Michel, dass er  Jahre lang auf ein solches Gerät gewartet habe. Hier könne er nun alle Sounds, die er zu Zeiten von Oxygene und Equinoxe mit dem AKS Synthesizer erzeugt habe auf Abruf in ein einziges Instrument übertragen, was ihm die Arbeit sehr vereinfache.

Der französische Radiosender FIP meldete zudem gestern, dass Jean-Michel ein Konzert auf Facebook plane, bei dem es eine musikalische Zusammenarbeit mit dem am 9. April zur Internationalen Raumstation ISS startenden amerikanischen Astronauten Chris Cassidy geben soll, ähnlich der Zuschaltung von Alexander Gerst bei einem Kraftwerk-Konzert vor einiger Zeit. Beide sollen wohl gemeinsam ein paar Jarre-Stücke spielen. Auch die EON-App soll wohl eine Rolle dabei spielen.
Es ist nicht ganz klar, ob es sich bei der Ankündigung um einen Aprilscherz handelt. Auf der Website und den Social Media-Kanälen des Radiosenders ist die Meldung auch heute nach wie vor zu finden. Zudem hat Jean-Michel die Möglichkeit eines Online-Konzerts in diesen Zeiten in seinem Facebook-Chat kürzlich nicht ausgeschlossen.

UPDATE 07.04.: Neuer Track: Jean-Michel im Live-Stream bei Joachim Garraud

Am gestrigen Dienstag war Jean-Michel zu Gast im Livestream auf der Facebook-Seite des DJs und Musikproduzenten Joachim Garraud. Garraud war maßgeblich am "Metamorphoses"-Album beteiligt und hat u.a. auch an den "Electronica"-Alben mitgewirkt. Jean-Michel war in der ersten Hälfte des ca. zweieinhalbstündigen Livestreams aus seinem Studio zugeschaltet. Die Unterhaltung zwischen Jarre und Garraud fand auf französisch statt. Interessant waren aber vor allem zwei Dinge:
1. Ein zu Beginn gezeigtes (und mit englischen Untertiteln unterlegtes) Video mit Aufnahmen von der Studioarbeit am "Metamorphoses"-Album.
2. Ein neues Jarre-Stück, live von Jean-Michel in seinem Studio improvisiert.

Zu finden ist eine Aufzeichnung des Streams auf Joachim Garrauds YouTube-Kanal. Jarre erklärt zunächst einige der Instrumente, bevor er bei etwa 39:40 beginnt das neue Stück zu spielen.

UPDATE 17.04.: Heute Abend live: EON Remix-Wettbewerb auf Facebook

Einige News:

- Für heute Abend, 21 Uhr, hat Jean-Michel seine Fans zu einem weiteren "Facebook live" eingeladen, bei dem es diesmal einen "Eon Remix Contest" geben soll. Weitere Details sind bislang nicht bekannt.

- Der französische Sänger Christophe (Bevilacqua) ist tot. Er erlag gestern Abend in einem Krankenhaus in Brest den Folgen einer Covid19-Erkrankung. Vor einer Woche war Christophe auf die Intensivstation des Krankenhauses gekommen und musste beatmet werden.
Christophe war in den 1970er Jahren beim Label "Disques Motors" von Francis Dreyfus unter Vertrag. Hier kam es zu einer Zusammenarbeit mit Jean-Michel Jarre, der für Christophe Stücke komponierte und textete. Am bekanntesten wurde dabei das Lied "Les Mots Bleus". 2016 kam es zu einer weiteren Zusammenarbeit: Jarre schrieb für den Titelsong von Christophes Album "Les Vestiges du Chaos" den Text und beide nahmen zusammen das Stück "Walking The Mile" für Jarres Album "Electronica 2 - The Heart Of Noise" auf.
In einem Interview bedauerte Jean-Michel, dass es derzeit nicht einmal möglich sei, sich von Christophe zu verabschieden. Christophe wurde 74 Jahre alt.

- Im Rahmen seiner Funktionen als Präsident der CISAC und als UNESCO-Botschafter setzt sich Jean-Michel derzeit sehr dafür ein, Kulturschaffende, die von der Corona-Krise besonders stark betroffen sind, seitens der Regierungen besser zu unterstützen, damit sie überleben können. Auf einer von der UNESCO organisierten virtuellen Konferenz sagte Jean-Michel vorgestern, dass Kultur nach Nahrungsmitteln das am meisten konsumierte Gut sei. Würden Kunst und Kultur nun nicht geschützt, würden sie für Generationen unter den Folgen der Krise leiden. Der kreative Sektor sei auch im Hinblick auf Arbeitsplätze wichtiger als die Auto- oder Bekleidungsindustrie.

UPDATE 18.04.: Infos zum Remix-Wettbewerb

Jean-Michel hat gestern Abend via Facebook einen Remix-Wettbewerb zur "Eon"-App ausgerufen. Anlass ist der eigentlich für heute geplante "Record Store Day", mit dem vor allem kleine Plattenläden unterstützt werden sollen. Aufgrund der aktuellen Situation wurde der Record Store Day auf den 20. Juni verschoben.
Nichtsdestotrotz ruft Jean-Michel seine Fans dennoch dazu auf, ihm Remixe zur Eon-App zu schicken. Der Wettbewerb beginnt heute und endet am 10. Juni. Die Gewinner werden dann am 20. Juni bekanntgegeben.Aus diesem Anlass ist die "Eon"-App am heutigen Samstag (18.4.) zu einem reduzierten Preis von 6,99 Euro (statt 9,99 Euro)  im Apple Store erhältlich.

Das Ganze soll so funktionieren:
Mittels des "Share Your Eon Moments"-Features ist es möglich, 48 Sekunden Musik der App aufzuzeichnen und auf seinem Gerät zu speichern. Ein solcher "EON-Moment" dient dann als Ausgangsmaterial für den Remix. Dabei ist es den Teilnehmern völlig freigestellt, welchen "EON Moment" sie verwenden. Der betreffende "EON Moment" kann in eine  DAW (Digital Audio Workstation)-Software geladen und dann bearbeitet werden. (Eine genauere Erklärung findet sich auf www.jeanmicheljarre.com unter "F.A.Q.").
Der fertige Remix muss dann im mp3-Format bis spätestens 10.06.2020, 23:59 Uhr auf www.jeanmicheljarre.com hochgeladen werden. Der Mix darf auch gerne unter dem Hashtag
#eonremixcontest auf den einschlägigen Plattformen (soundcloud, YouTube, Bandcamp etc.) hochgeladen werden.
Jean-Michel wird höchstpersönlich die drei kreativsten und musikalischsten Remixe unter den Einsendungen auswählen!

Zu gewinnen gibt es:

1. Preis: Ein "Snapshots From Eon" Box Set (signiert und nummeriert, limited edition) und ein Face2Face Video-Meeting mit Jean-Michel.

2. Preis: Ein "Snapshots From Eon" Box Set (signiert und nummeriert, limited edition)

3. Preis: 5 Codes, um EON Freunden und der Familie anzubieten, ebenso wie alle iOS-Apps von Bleass (www.bleass.com).

Jean-Michel wird am 20. Juni die Gewinner bekanntgeben.

 

HINWEIS FÜR ANDROID-NUTZER:
Auch diese können mitmachen, allerdings, da die Android-Version der App noch nicht verfügbar ist, nicht mit selbst aufgenommenen "EON Moments". Statt dessen hat Jean-Michel auf www.jeanmicheljarre.com mehrere 48sekündige Auszüge aus der EON-App online gestellt (Letzten Punkt der F.A.Q.s wählen, dann auf "Download" klicken). Derzeit sind dort 11 Ausschnitte online, in den nächsten Tagen solles es noch bis zu 25 werden. Hiervon können sich Android-Nutzer eine Datei auswählen und als Grundlage für ihren Remix verwenden.

 

 

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Kommentar von Heike |

Habe die Live-Facebook-Sendung aus seiner Wohnung gesehen. Hat mich auch bewegt, was er über Christophs Tod erzählt hat.
Ich schaue gleich mal auf seiner Website nach, was er uns (Android-Nutzern) an Eon-Material für den Contest zur Verfügung stellt. Ich werde dabei leider nicht mitmachen können, denn mir fehlen die technischen Möglichkeiten. Aber mal schauen, was die Gewinner produzieren.
Ich hoffe ihr und der Meister bleibt alle gesund, und der Corona-Alptraum hat endlich ein Ende !

Kommentar von Matthias |

Hier ein aktueller Artikel zum Film "Die Hamburger Krankheit" (mit Jarre-Musik) von 1979, der viele Parallelen zur heutigen Situation aufweist:
https://www.mopo.de/hamburg/-hamburger-krankheit--kultfilm-sah-schon-1979-die-corona-krise-voraus-36550562

Kommentar von Heike |

Leider ist das nicht wahr !
Ich bin damit in den April geschickt worden !
Schade ! ;-)

Kommentar von Heike |

Dabei handelt es sich dabei um eine Ep mit 6 !!! neuen Stücken. (*freu*)
2 davon sind neue Collaborations .
Morgen darf ich sie anhören und genießen :-)

Kommentar von Heike |

Von Jean Michel gibt es ein neues Stück ("Frequencies")
Ich habe es noch nicht gehört, kenne jedoch jemanden der sehr begeistert ist .
Mal schauen, ob wir per Live-Stream noch ein "Home Concert" aus Paris bekommen !? Hoffentlich bleibt er gesund !!!

Ich hoffe euch geht es auch gut !?