Weitere "Oxymore"-Reworks

"Synthy Sisters Take 2"

Jean-Michels Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, um die "Oxymore"-Stücke zu überarbeiten geht weiter. Die nächste Veröffentlichung betrifft das Stück "Synthy Sisters". Für "Synthy Sisters Take 2" gab es eine Zusammenarbeit mit Adiescar Chase. Die britische Komponistin und Multi-Instrumentalistin ist vor allem durch zahlreiche Soundtracks für Videospiele, TV-Dramen, Kurz- und Animationsfilme bekannt geworden. Ihr bislang größter Erfolg ist der Soundtrack zur Netflix-Serie "Heartstoppers". Auch die Musik zur BBC-Serie "Waterloo Road" stammt von ihr. Anhören kann man sich "Synthy Sisters Take 2" bereits auf YouTube und allen Streaming-Plattformen.
Jean-Michel sagt zu dem Rework: "Ich freue mich sehr, die Reihe der Re-Works für OXYMORE mit der unglaublichen Adiescar Chase fortzusetzen, die die Essenz des ursprünglichen Tracks Synthy Sisters durch zusätzliche opernhafte Vocals und ihre eigenen charakteristischen Synths verändert hat. Es war die reine Freude, gemeinsam daran zu arbeiten."

Adiescar Chase sagt über Jean-Michel: "Eines der ersten elektronischen Alben, das ich in meiner Jugend hörte, war Jean-Michel Jarres 'Oxygène'. Es ließ mich Musik auf eine ganz andere Art und Weise erleben - es war eine Klangreise, eine Entdeckung des Klangs, der Audioempfindungen! Seine Musik trug dazu bei, meine Freud an der Erforschung synthetischer Klänge zu wecken und bildete zusammen mit einer Vielzahl anderer Genres die Grundlage für meine musikalische Erziehung." Zu "Synthy Sisters Take 2" sagt sie: "Als ich sein Album 'Oxymore' hörte, konnte ich diese klangliche Erkundung fortsetzen, meine Augen schließen und das Gefühl des Klangs wirklich spüren. Als ich eingeladen wurde, ein Stück des Albums zu überarbeiten, fühlte ich eine persönliche Verbindung zu dem Stück 'Synthy Sisters', bei dem er Vocal-Sampling und tonhöhenverschobene Synthesizer-Noten verwendet, die man in ähnlicher Form auch in meinen eigenen Stücken hören könnte. Um mehr von meiner DNA in den Track einfließen zu lassen, fügte ich zusätzlichen Gesang hinzu, sowohl Operngesang als auch "Brusttrommeln" - Stile, die ich mag, etwas klassisches Klavier, Streicher und zusätzliche Synthesizer mit 'Adiescar'-Flair! Die Arbeit mit Jean-Michel und seinem Team war eine Freude. Ich hatte das Gefühl, dass es viel Vertrauen in den musikalischen Prozess gab und das Feedback war immer voller Enthusiasmus! Es ist so erstaunlich, Menschen zu treffen, die ihr Handwerk ehrlich und wahrhaftig lieben, und ich fühle mich geehrt, dass ich diesen Track überarbeiten durfte."

Weitere Reworks von "Oxymore"-Stücken werden folgen.

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Was ist die Summe aus 5 und 7?

Kommentar von Dominique |

Um auf den besonderen Geburtstag vorzuglühen, bringt WDR4 kommenden Mittwoch, also einen Tag vor dem Ehrentag ein elektronisches Special, dass danach noch ein Jahr in der Mediathek bleiben wird. Hier der Link: https://www1.wdr.de/radio/wdr4/programm/sendungen/legenden/legenden-elektronik-pioniere-100.html

Kommentar von Krissi |

Also, mir gefallen die Takes 2 von Adiescar Chase, Deathpact und French 79 und ich finde es offen gestanden auch gut, dass Jean Michel Jarre bei den Oxymore-Remixen nicht nur mit den ganz großen wie Brian Eno oder Martin Gore kooperiert, sondern auch jungen Künstler*innen die Chance gibt, von seinem großen Namen zu profitieren.

Sicherlich sind das auch kommerzielle Entscheidungen - Jean Michel Jarre ist halt eben ein "Altstar" -, aber mitunter machen auch junge und noch nicht so bekannte Künstler*innen großartige Musik und es passt zu Jean Michel Jarre, auch vielversprechende junge Leuten zu unterstützen. Auch er hat mal klein angefangen und es gab auch bei ihm eine Vorphase vor Oxygène, in der er als vielversprechendes Talent galt, aber kommerziell nur mäßig erfolgreich war.

Und es klingt auch nicht Knopfdruckmusik, was Adiescar Chase da abgeliefert hat, ganz im Gegenteil. Ich bin zumindest begeistert.

Und mit Verlaub: Ich tue mich auch schwer mit der Wahrnehmung, dass heutzutage jeder Idiot erfolgreich sein kann, der nur ein paar Knöpfe drücken kann. So funktioniert das heutzutage auch unter den radikal geänderten Bedingungen der Musikindustrie nicht.

Streng genommen wurde das früher auch Jean Michel Jarre, Martin Gore und diversen anderen jetzt hochgefeierten Sternchen der 1970er und 1980er Jahre vorgeworfen, Knopfdruckmusik zu produzieren. Ich glaube, solche Urteile haben oft mehr mit persönlichem Geschmack, fehlendem Zugang zu der betreffenden Musik und mangelnder Kenntnis der betreffenden Stilrichtung zu tun (geht mir ja bei bestimmten Stilrichtungen und Künstler*innen nicht anders, zu denen ich keinen Zugang habe). Oder anders gesagt: Musikgeschmäcker sind halt eben verschieden und jede Generation möchte sich durch ihre musikalische Vorlieben auch gerne von der Elterngeneration emanzipieren - und das war, sorry, früher nicht anders.

PS: Laut Spotify hat Jarre ca. 600.000 monatliche Hörer*innen, French79 aber 3,5 Mio und Deathpact immer 350.000. Ich glaube, da handelt jemand kommerziell ganz vernünftig und ist offen für die aktuellen Entwicklungen im Musikmarkt, den er maßgeblich mitgeprägt hat.

Just my 5 Cents.

Kommentar von Sebastian |

Es ist irgendwie schon amüsant. JMJ begeistert sich über alle Maßen für die Remixe und die Leute , die in letzter Zeit seine Musik geremixt haben.
Deathpact, French 79 und jetzt diese Chase wieauchimmer.

Ich finde die Remixe und die Musik dieser Leute total belanglos und langweilig. Nur Martin Gore hat etwas gutes abgeliefert, ich bin gespannt auf Armin van Buuren. MArtin Gore`s Talent ist unbestritten. AvB hat auch viel Talent, er veröffentlicht aber leider viel zu viel Quantität als Qualität.

Es ist faszinierend, daß jemand, der solch geniale Kompositionen geschaffen hat, wie JMJ, sich für so zweitklassige Musik interessiert.
Das ist, als wenn Beethoven seine Musik von Pietro Lombardi remixen lassen würde.

Aber heutzutage wird ja jeder gut gefunden, der ein Video hochladen kann oder an einem DJ Pult ein paar Knöpfe drehen kann.
Was geht nur ab in dieser Welt in den letzten Jahren?
Ich blicke nicht mehr durch.

Was kommt als nächstes? Ein Remix von Ed Starink?